Sieben Werkzeuge für eine komplette Übungseinheit
Beginnen Sie mit dem Online-Gitarrenstimmgerät, wenn Sie Saiteninstrumente spielen. Es zeigt die vom Mikrofon erfasste Frequenz an und hilft Ihnen, jede Saite der gewünschten Stimmung anzunähern. In der Standardstimmung entsprechen die Gitarrensaiten E2, A2, D3, G3, B3 und E4. Als ungefähre Frequenzen ergeben sich daraus 82,41 Hz, 110 Hz, 146,83 Hz, 196 Hz, 246,94 Hz und 329,63 Hz.
Verwenden Sie das Stimmgerät in einer ausreichend ruhigen Umgebung und spielen Sie jeweils nur eine Saite an. Halten Sie das Gerät während der sechs Messungen in etwa gleich weit entfernt. Das Ergebnis hängt vom Mikrofon, vom Abstand und von den Umgebungsgeräuschen ab. Ventilator, Fernseher, Gespräche und andere schwingende Saiten können die Erfassung stören. Nähern Sie sich mit der Anzeige dem angegebenen Ton an und prüfen Sie das Ergebnis zusätzlich nach Gehör mit einem offenen Akkord wie Em oder G.
Öffnen Sie anschließend das Online-Metronom. Es hält einen konstanten Puls, damit Sie Schlagmuster, Akkordwechsel und Artikulation üben können. Eine Gitarrenübung für eine Schlagerballade kann bei 60 bis 72 BPM beginnen. Bei Rock können Sie 96 BPM ausprobieren und das Tempo in Schritten von 4 BPM steigern. Wenn die rechte Hand verkrampft oder der Akkordwechsel zu spät kommt, verringern Sie das Tempo um 8 oder 12 BPM und wiederholen Sie die Übung.
Das virtuelle Klavier eignet sich dazu, Töne zu finden, Intervalle auszuprobieren und die Grundlage einer Melodie zu überprüfen. Auch ohne echtes Keyboard können Sie den Abstand zwischen C und G hören, eine Basslinie ausprobieren oder die Tonart einer Idee finden. Bei einer Gesangsstimme spielen Sie den Einstiegston, bevor Sie singen. Für E-Gitarre oder Gitarre können Sie das Klavier verwenden, um den Grundton zweier Akkorde zu vergleichen und festzustellen, ob sich der Bass tatsächlich verändert hat.
Wenn Sie das Tempo einer Aufnahme nicht kennen, verwenden Sie den BPM-Zähler. Tippen Sie mindestens 15 Sekunden lang im Puls des Stücks auf die Schaltfläche. Wiederholen Sie die Zählung anschließend an einer anderen Stelle. Wenn die Ergebnisse zwischen 92 und 98 BPM liegen, wählen Sie nicht automatisch die höhere Zahl. Das Stück kann ein freies Intro, einen Tempowechsel oder einen schwer erkennbaren Puls haben.
Ein Popsong kann wegen seiner rhythmischen Unterteilung langsam wirken, obwohl er mit 92 BPM läuft. Ein Rock-Schlagmuster lässt sich in zwei Ebenen wahrnehmen: den Grundpuls und die schnellen Unterteilungen der rechten Hand. Der Zähler macht aus diesem Eindruck einen messbaren Ausgangspunkt, aber Sie müssen weiterhin hören, wo Snare, Bassdrum, Handtrommel oder Gitarre im Takt einsetzen.
Der Akkordgenerator hilft Ihnen dabei, eine wiederholte Folge zu verlassen und harmonische Möglichkeiten zu studieren. Sie können Progressionen wie I–V–vi–IV vergleichen, eine Tonart für ein Lobpreislied ausprobieren oder für ein Lied aus der MPB eine bewegtere Passage suchen. Probieren Sie zwei Minuten lang eine Folge aus vier Akkorden. Transponieren Sie dieselbe Idee anschließend zwei Halbtöne nach oben und prüfen Sie, ob sie für Ihre Stimme oder die Hand am Instrument weiterhin bequem bleibt.
Verwenden Sie den Generator als Entwurf für das Üben, nicht als Ersatz dafür, das Stück anzuhören und seine harmonische Funktion zu verstehen. Eine I–V–vi–IV-Folge in C-Dur ergibt beispielsweise C–G–Am–F als Referenz für die Stufen, doch die Wahl des Rhythmus, der Umkehrung, des Basses und der Dynamik verändert das Ergebnis. Die Analyse steht Ihnen frei; geben Sie keine Liedtexte oder vollständigen Akkordtabellen geschützter Werke wieder.
Um einen Durchlauf aufzunehmen, öffnen Sie den Audiorekorder. Nehmen Sie eine kurze Version auf und achten Sie beim Anhören auf den Anschlag der Töne, das Gleichgewicht der Stimme und die Umgebungsgeräusche. Bereits 30 Sekunden zeigen, ob die Akkordwechsel sauber gelungen sind. Eine Aufnahme von 60 Sekunden macht besser sichtbar, ob Sie im Refrain schneller werden oder am Ende einer Phrase die Luft verlieren. Nehmen Sie zwei Versionen mit derselben Position auf und vergleichen Sie jeweils nur einen Aspekt.
Zum Schluss hilft der Audiokonverter dabei, Dateien für das Üben und die Organisation vorzubereiten. Je nach dem von dem Werkzeug unterstützten Format können Sie eine Aufnahme in einen anderen Dateityp umwandeln und die Wiedergabe auf einem anderen Gerät erleichtern. Bewahren Sie vor der Konvertierung eine Kopie des Originals auf. Vermeiden Sie es, dieselbe Datei durch mehrere Konvertierungen zu schicken, da jeder Schritt die Qualität verändern oder Informationen entfernen kann.
Für eine einfache Übungseinheit bilden die sieben Werkzeuge ein ausreichendes und direktes Set. Stimmen Sie, wählen Sie den Puls, überprüfen Sie Töne, testen Sie Akkorde, üben Sie, nehmen Sie auf und konvertieren Sie erst dann, wenn ein konkreter Bedarf besteht.